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Die deutsche Gangsta-Rap-Szene

Prominente Vertreter*innen des Genres

Lea Gangloff

Medienradar, 06/2020

So wie der ursprüngliche Rap seinen Ursprungsort in den US-amerikanischen Ghettos fand, ist auch die deutsche Gangsta-Rap-Szene in erster Linie mit großstädtischen Problembezirken verbunden. Im Folgenden werden beispielhaft einige der erfolgreichsten und damit auch einflussreichsten deutschen Gangsta-Rapper*innen vorgestellt. Die Rapper*innen unterscheiden sich anhand ihres sozialen Hintergrundes und ihrer Selbstinszenierungsstrategien. Durch die so produzierten Images, vor allem aber durch ihre Texte, grenzen sie sich voneinander ab.

Sido

Label: Aggro Berlin, Sony/ATV Music Publishing LLC, Universal Music Publishing Group

Paul Würdig, besser bekannt als Sido, begann schon mit 13 Jahren zu rappen. Es folgten kleine Auftritte als Teil einer Rap-Crew. Endgültig bekannt wurde Sido 2001, als er beim neugegründeten Label Aggro Berlin unter Vertrag genommen wurde und seine ersten Lieder, den „Arschficksong" und den „Weihnachtssong", veröffentlichte. Spätestens mit der Single „Mein Block" machte sich der Berliner Rapper auch bei denjenigen einen Namen, die keinen Rap hörten. 2008 erreichte er mit dem Album Ich und meine Maske erstmals Platz eins. Auch nach der Zeit bei Aggro Berlin verzeichnete Sido weitere Erfolge und wurde als „Mainstream-Künstler“ bezeichnet [1], weil er sich auch in anderen Genres ausprobierte. So trat er unter anderem als zweiter Hip-Hop-Künstler überhaupt bei MTV Unplugged auf, einem Musikformat, das eher für Auftritte von Künstler*innen wie Peter Maffay und Revolverheld bekannt ist.

Bis 2006 trat der Rapper – mit einzelnen Ausnahmen – nur mit silberner Maske auf. Seitdem wurden seine Texte teilweise „harmloser"; sie drehten sich nicht mehr nur um Gewalt und Drogen, sondern um gesellschaftliche Werte und Familie (bestes Beispiel: „Augen Auf“, worin er über die Beziehung zwischen Kindern und Eltern rappt). Dass Sido einen starken Imagewandel durchlaufen hat, zeigt sich auch durch seinen Auftritt bei The Voice of Germany, wo er seit 2019 als Juror Teil des Teams ist.

„(…)
Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend
Meine Straße, mein Zuhause, mein Block
Meine Gedanken, mein Herz, mein Leben, meine Welt
Reicht vom ersten bis zum sechzehnten Stock
Der Kerl aus'm Ersten war früher mal Rausschmeißer
Seitdem er aus dem Knast ist, ist er unser Hausmeister
Er ist oft bei der Nutte aus dem Zweiten
Jetzt verkauft sie Fotos von ihm beim Arschausweiten
Der Fetischist aus dem Fünften kauft sie gerne
Er sagt, »Rosetten sehen aus wie kleine Sterne«
Obwohl die von dem Schwulen aus dem Elften immer aussieht
Als wenn man den Schwanz gerade frisch rauszieht
Und davon sing' ich dir ein Lied, du kannst es kaufen
Wie die Sekten-Fans aus dem Neunten, die immer drauf sind
Genauso wie der Junkie ausm Vierten
Der zum Frühstück erst mal zehn Bier trinkt
Dann geht er hoch in den Siebten zum Ticker
Er bezahlt für zehn Teile, doch statt Gras kriegt er 'nen Ficker
Damals war der Drogenstock noch der zehnte
Der aus'm Siebten ist der, der überlebte
(…)"

Sido: „Mein Block”, 2004
Songwriter: Paul Würdig, Roman Preylowski
[Songtext: Sony/ATV Music Publishing LLC, Universal Music Publishing Group]
   

 

Bushido

Label: Aggro Berlin, Ersguterjunge, Sony Music

Auch Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi, wurde erst während seiner Zeit beim Label Aggro Berlin wirklich bekannt, wo er unter anderem mit Sido und Fler zusammenarbeitete. Mit Letzterem veröffentlichte er auch ein Album. Aufgrund von Differenzen trennte Bushido sich 2003 von Aggro Berlin, gründete sein eigenes Label Ersguterjunge und arbeitete an seiner Solokarriere.

Der Berliner war in seiner Jugend als kleinkrimineller Dealer unterwegs und rappt viel über diese Zeit und das Leben im Berliner Bezirk Neukölln. Bushido fiel durch unzählige Skandale auf; Streitereien mit Kollegen wie Sido, Fler und Kay One beschäftigten jahrelang die deutsche Rapszene und sorgten für mehr Aufmerksamkeit für die Szene und den Erfolg seiner Musik. Neben Rapper*innen greift er immer wieder andere Personen des öffentlichen Lebens an, weshalb er auch weit über die Rapszene hinaus bekannt ist.

Bushido pflegte zeitweise eine enge Verbindung zum Abou-Chaker-Clan, da ein Mitglied Bushidos Management übernommen hatte. Der Clan ist für organisierte Kriminalität berüchtigt. Auch diese Verbindung endete im Schlechten, wie in einem Lied („Mephisto“) zu hören ist.

Homosexualität, Frauen und die Polizei kommen in seinen Texten nicht gut weg. Trotzdem distanziert Bushido sich von Anfeindungen und verweist auf die Freiheit in der Kunst.[2] Drogen, Sex und Gewalt bestimmen seine Lieder, was zu einer Indizierung seines Albums Sonny Black führte.

Als letzter großer Skandal fiel das Lied „Stress ohne Grund“ auf, das er mit Shindy zusammen aufnahm. Darin werden Politiker*innen und andere bekannte Personen beleidigt und bedroht, weshalb es scharf kritisiert wurde.[3]

„(…)
Es ist ganz normal, Männer lutschen keine Schwänze
Dein bester Track ist gar nichts, wenn die Gangster auf dich kacken
Ich komm‘ auf die Party und mach‘ Stress ohne Grund
Ich bang‘ den Sound, zu dem auch deine Mutter bounct
Du Hurensohn, verpiss dich, denn die Banger sind am Mic
Halt die Fresse, fick die Presse, Kay, du Bastard bist jetzt vogelfrei
Du wirst in Berlin in deinen Arsch gefickt wie Wowereit
Fick die Polizei, LKA, BKA
Meine Jungs verticken Elektronik so wie Media Markt
Jeden Tag im Fadenkreuz, ich zeig‘ dir, wie der Hase läuft
Arabisch-deutsche Sippe und ich jage euch, ihr Partyboys
Du versteckst dich, doch ich finde dich wie Google Maps
Ich verkloppe blonde Opfer so wie Oli Pocher
Ich mach‘ Schlagzeilen, fick‘ deine Partei,
Und ich will, dass Serkan Tören jetzt ins Gras beißt,
Was für Vollmacht, du Schwuchtel wirst gefoltert
Ich schieß' auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz
(…)“

Bushido ft. Shindy: „Stress ohne Grund“, 2013
Songwriter: Michael Schindler, Anis Mohamed Youssef Ferchichi, Vincent Stein, Konstantin Scherer
[Songtext: Universal Music Publishing Group]

Fler

Label: Aggro Berlin, Ersguterjunge, Maskulin

Fler, mit bürgerlichem Namen Patrick Losensky, war in seiner Jugend in psychologischer Behandlung und fand in der Musik seine Rettung vor Geldproblemen und Kleinkriminalität. Während seiner Ausbildung lernte er Bushido kennen, mit dem er zusammen ein Album aufnahm und 2002 erste Erfolge feiern konnte. Auch Fler war Teil von Aggro Berlin; sein erstes Soloalbum landete auf dem fünften Platz der deutschen Charts. Zwei seiner Alben wurden über Bushidos Label Ersguterjunge veröffentlicht. 2011 gründete Fler sein eigenes Label Maskulin.

In seinen Texten rappt er über Geld, Luxus und Frauen. Auch Streitereien mit Kollegen, vor allem Sido, Farid Bang und Bushido, waren oder sind immer wieder Thema. Er musste sich außerdem für scheinbar neonazistische Texte rechtfertigen, die in dem Lied „NDW 2005“ (Neue Deutsche Welle) gerappt würden.

Im März 2020 machte Fler auf sich aufmerksam, als er auf Instagram in der Kampagne Unhatewomen von einer Frau als sexistisch und frauenfeindlich angefeindet wurde.[4] Der Konflikt mündete in gewaltvollen Drohungen, antisemitischen Äußerungen und der Aussetzung eines Kopfgeldes auf eine der Frauen.

„(…)
Laber mich nicht voll
Wenn dein Booty kaum bounct
Ich lauf heute bargeldlos, denn alles geht hier aufs Haus
Scheine regnen runter auf die Models von der Fashionweek
Bin und bleib' ein Badboy, weil der Gute nur in Märchen siegt
Damals hatt' ich keine Kohle, Geld konnt' ich nur schwer verdien'
Heute läuft die Scheiße flüssig, Nigga ist am schwer verdienen
Mein erster Wagen CLA AMG - Sportsitze
Das hat nichts mit Glück zu tun Bitch, man nennt das Fortschritte
Ich hätte nie gedacht, ich hatte keine Ahnung
Dass ich lila Scheine trage, für die kleinste Zahlung
Statt im Ibis schlaf' ich jetzt im Interconti
Bring auch deine Freundin mit, ich fick' euch beide in der Kombi, denn

Geile Weiber sind mein Fetisch
Ich wirk' auf sie magnetisch
(…)“

Fler: „Slowmotion”
Songwriter: Patrick Losensky, Jalil Berkholz, Nico Chiara
[Songtext: Sony/ATV Music Publishing LLC, Concord Music Publishing LLC]

Haftbefehl

Label: Azzlackz, Urban (Universal Music)

Haftbefehl, mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan, wuchs in Hessen auf, beendete die Schule ohne Abschluss und flüchtete vor einem Haftbefehl nach Istanbul, von wo er erst Jahre später mit Umweg über die Niederlande wieder nach Offenbach zurückkehrte. Dort begann er, Texte zu schreiben und wurde bald unter Vertrag genommen. Bald gründete er sein eigenes Label Azzlackz, worunter sein zweites Album erschien und auf Platz zehn der deutschen Charts landete. Größte Bekanntheit brachte ihm das Lied „Chabos wissen wer der Babo ist“. 2013 wechselte er zum Label Urban von Universal.

Haftbefehls Lieder handeln von Drogen, Gewalt, Frauen und Geld, sind literarisch aber durchaus wertvoll verfasst: oftmals erzählt er regelrecht Geschichten (zum Beispiel in „Rotlichtmilieu“).  Schon einige Male musste er sich Vorwürfen des Antisemitismus stellen, da er einige entsprechende Zeilen rappte und sich außerdem manchmal bei Hotelreservierungen als Jakob Goldstein ausgebe, um bessere Konditionen zu erhalten.[5]

Sein teilweise düsterer Musikstil erinnert an den amerikanischen Rapper The Notorious B.I.G, zu dessen 15. Todestag Haftbefehl ein Mixtape im Stil des Amerikaners aufnahm.

„(…)
Die Kalaschnikov macht brät
während ich die Kugeln in dein‘ Kopf hau'
Idi nahui bljad, direkt aus erster Hand aus Moskau
Pablo-Escobar-Effekt, koks' 'ne Line, schnupf' 'ne Nase
Nachdem die getönten Scheiben runtergehen
hol' ich die Scheiben runter vom Laden
Drive-by aus dem schwarzen Jeep
welcher Hurensohn will mit den Kurden Stress?
Skrupellos, nur Arrest
Koch' das pure Coke, tick' an deinen Bruder Crack
Komm mir nicht mit Reden, yok muhabbet,
die Straße spricht, du Faschist
Bin zwar Arier wie Saladin, doch Haft fickt dich, du Rassist
(…)“

Haftbefehl: „Russisch Roulette“
Songwriter: Anjan Aykut, Benjamin Bazzazian
[Songtext: Universal Music Publishing Group]

Juju

Label: Jinx Music, Chapter One, Universal Music

Judith "Juju" Wessendorf wurde als Teil des Hip-Hop-Duos SXTN bekannt. Seit 2018 ist sie als Solokünstlerin aktiv und macht sich als eine der wenigen Rapperinnen in Deutschland einen Namen.

Juju wuchs in Neukölln bei ihrer Mutter auf und verließ nach der neunten Klasse das Gymnasium. Sie fing schon früh an, Rap zu hören und schrieb ihre eigenen Texte.
Durch Singles mit Capital Bra und anderen Künstlern gelangen ihr mehrere Platz-Eins-Hits und ihr erstes Album Bling Bling schaffte es auf Platz 3. 2019 wurde sie bei den MTV Europe Music Awards als beste deutsche Künstlerin ausgezeichnet. Ihren rasanten Aufstieg verdankt sie jahrelanger Vorarbeit: Als Jugendliche rappte sie privat, bis sie 2014 mit Rapperin Nura die Band SXTN gründete und mit ihr Erfolge und Bekanntheit feierte. Die Lieder des Duos fielen vor allem durch anstößige Texte auf, in denen sie mit dem typischen Machoverhalten der männlichen Kollegen spielten.

2018 gab die Band ihre Trennung bekannt; Seitdem veröffentlicht Juju ihre eigenen Lieder, in denen sie über Genderklischees in der Rapwelt, ihre Rolle darin und ihren Erfolg rappt.

„Hehe, ja
Rapper hab'n kein'n Bock mehr auf Rappen (ey)
Rappern fällt nix mehr ein
Ich war nicht so oft in der Schule
Aber Rappen, das fällt mir leicht (so leicht)
Paar Wörter in den Takt pressen
Ist für mich leichter als essen (oh ja)
Du guckst mir dabei zu und du denkst dir
»Diese Hure da ist viel besser als ich«
Ich bin Juju44, Digga, merk dir meinen Namen
Oder besser noch, du holst dir gleich mein Album und bezahlst
Ich will nicht spoilern, aber gleich kommt hier ein richtig mieser Part
Ich will nicht spoilern, aber du bist leider bald schon nicht mehr da
Keiner kann in mein Herz reingucken
Keiner kann mich mehr beeindrucken
Ja, die Presse kann mir ein'n lutschen
Ihre Fressen – ich will reinspucken
Ja, sie lügen viel und ich rauch' viel
Deutscher Rap ist ein Schauspiel
Ich kauf' viel, du kassierst viel
Dieses kleine Mädchen rasiert hier
Bruder (ja), Bruder (ja)
Jeder nennt dich »Bruder«
Doch Vertrag gibt's nur mit Gott
Oder dem Teufel
Bruder (ja), Bruder (Bra)
Jeder ist dein Bruder
Doch am Ende fickt er trotzdem deine Freundin
So wie 2Pac
(…)
Ich muss wirklich sagen, mir geht's eins-a
Denn ich lieg' perfekt in mei'm Zeitplan
Von Prollhure zu Goldgrube in drei Jahr'n
Deine Gang sind Opfer, alles Fashion-Blogger
Ich hab' gute Gene, ihr seid Hurensöhne
Wir sind Gold gegang'n, jetzt geh' ich nochmal Gold (Gold)
Ich mache Papa und ich mache Mama stolz
Ja, ich rappe, weil ich große Ziele habe
Ich bin weggekommen von der schiefen Bahn
Und mache weiter, bis ich hundert Mio habe
Kauf' mein Essen jetzt nur noch im Bio-Laden
Manche denken, ich bin assi, weil ich sauf' und kiff'
Ich denke mal, ich bin die Beste hier im Augenblick
Und während du wieder monatelang auf mich wichst
Hab' ich zwanzig neue Songs und dein'n Traum gefickt
Das ist ein perfektes Leben: Essen, Lieder machen, schlafen
Bühne, essen, Lieder machen, bisschen Liebe machen, quarzen
Immer wieder, jeden Tag, ich warte nur darauf, bis alle niederknien
und sagen, »Jetzt schon Legende«“   

Juju: „Intro”
Songwriter: Jan Krouzilek, Judith Wessendorf
[Songtext: JINX Music, Universal Music Publishing Group]

Farid Bang

Label: German Dream Entertainment, Banger Musik

Farid Bang, mit bürgerlichem Namen Farid Hamed El Abdellaoui, kam mit acht Jahren nach Deutschland und wuchs in Düsseldorf auf. Nach der Realschule begann er zu rappen und lernte Eko Fresh kennen, dessen Label German Dream Entertainment ihn unter Vertrag nahm.

Nachdem sein Album Banger leben kürzer indiziert wurde, erreichte das nächste Album (Der letzte Tag deines Lebens) Platz drei. Durch gemeinsame Veröffentlichungen mit Kollegah feierte Farid Bang weitere Erfolge, bis er 2012 schließlich sein eigenes Label Banger Musik gründete.

Für negative Schlagzeilen sorgte er durch jahrelange Auseinandersetzungen mit Fler und einem Skandal um den Echo (siehe hierzu den Eintrag zu Kollegah). AfD-Politikerin Alice Weidel hatte sich abschätzig über Farid Bang geäußert, woraufhin er sie als „Nazi-Bitch“ beleidigte.[6]

Farid Bangs Texte handeln hauptsächlich von Geld, Drogen und Gewalt. Auch er musste sich Vorwürfen der Frauenfeindlichkeit und des Antisemitismus stellen.

„(…)
Ein lächerliches Pack, gebe Wichsern Fäuste
Und krieg ständig neue Anzeigen wie Litfaßsäulen
Und die Bitches heute wollen Jungfrau bleiben
2 Optionen, Arsch oder Mund auf, Kleines
Du wärst gern wie wir, doch du hast den Körper einer Frau
Und warst nach der Geburt nie mehr im Körper einer Frau
Denn du bist ein Student, der für 10 Euro tankt, legst
Dich auf die Hantelbank und bewegst 90 Gramm, bläst
Heute Schwanz, denn es gibt Ärger auf der Straße
(…)“

Farid Bang ft. Kollegah: „Dynamit“
Songwriter: Kollegah, Alexis Papadimitriou, Daniel Coros, Farid Hamed El Abdellauoi,
Jonathan Kiunke
[Songtext: Sony/ATV Music Publishing LLC, BMG Rights Management]

Kollegah

Label: Alpha Music Empire

Felix Blume alias Kollegah wuchs bei Hunsrück auf und arbeitete nach dem Abitur als Übersetzer. Er wuchs teilweise ohne Vater auf, führte aber eine enge Beziehung zu seinem Stiefvater, durch den er auch den Islam kennenlernte. Zu rappen begann er eher aus Spaß, erkannte sein Talent aber schnell und stellte es in Battle-Raps zur Schau. Bereits mit 21 Jahren veröffentlichte er 2005 sein erstes Mixtape, womit eine steile Karriere begann.

2009 erschien das erste von bislang drei gemeinsamen Alben mit Farid Bang; das Zweite brachte ihn 2013 erstmals auf Platz eins der deutschen Charts.

2018 sorgten Kollegah und Farid Bang für einen Skandal beim wichtigsten deutschen Musikpreis: das Album Jung, Brutal, Gutaussehend 3 wurde mit einem Echo ausgezeichnet, woraufhin einige Künstler*innen ihre Preise zurückgaben und der Preis schließlich abgeschafft wurde. Grund dafür waren antisemitische Textpassagen wie „Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“.[7] Im selben Lied finden sich auch frauen- und ausländerfeindliche Aussagen: „Dieses Album kommt, weil ihr wieder Ansagen braucht / Fuck mich ab und ich ficke deine schwangere Frau / Danach fick‘ ich deine Ma, die Flüchtlingsschlampe“.

Trotz der teilweise sehr vulgären Sprache muss man Kollegah zugutehalten, dass seine Lieder deutlich mehr Wortwitz und Aussage haben, als die mancher Kolleg*innen: Kollegah liegt auf der Liste mit den größten Wortschätzen noch vor Goethe auf dem zweiten Platz.[8]

„(…)
Deutschrap sind heruntergekommene Fotzen
Wie Sandra Bullock am Ende von »Gravity«
Sie verdienen nichts als frontale Faust

Der Mogul, der auf dem Thronstuhl regiert
K zu dem O und deine Hoe wird penetriert
Ich hab' durch on-points Rappen zur Stoßfrequenz
Wo hier das Hotelbett vibriert, meinen Flow perfektioniert
Jetzt wird der ein oder andre sagen »so doll kann's nicht vibriert haben«
Na ja, Mois, es reichte für paar Goldketten am Stiernacken
Viele Feinde, doch ich klär' Probleme mit 'nem Fingerschnipsen
Das sind keine Hindernisse, Mois, das sind Kinkerlitzchen
Yeah, und du signst jetzt 'nen Labeldeal (Props)
Ich geb' dir ein, zwei Wochen nach deinem CD-Release
Und du treibst es in den Ruin wie deine Ma in eurer Bruchbude
Fickt sie grade mit Freiern für Heroin, yeah
Sie läuft für mich, Karriere wie im Bilderbuch
Von 'ner Dreckssau zur Cashcow wie die Milka-Kuh
Viele Menschen leben für Familie und Hobbys
Wieso du am Leben bist? Dich hat die Eagle nicht getroffen

Warum fährst du Nutte dir 'nen Film?
Warum hast du keine Muskeln, keine Luxusuhren und Brillen?
Warum hast du weder Lambos, teuren Schmuck noch teure Villen
Aber hatest mich dann, wenn ich deine Mutter ficke? Chill, chill!
(…)“

Kollegah: „Frontale Faust”
Songwriter: Felix Antoine Blume
[Songtext: Sony/ATV Music Publishing LLC]

Shirin David

Label: Juicy Money Records

Barbara Shirin Davidavicius ist junge 24 Jahre alt und wurde ursprünglich als Influencerin bekannt. Über YouTube und Instagram zählt sie mehrere Millionen Abonnentinnen und Abonnenten. 2015 hatte sie ihren ersten großen Auftritt als Sängerin („Du liebst mich nicht“ mit dem Sänger Ado Kojo); 2017 war sie Teil der Deutschland sucht den Superstar-Jury und schaffte sich so einen noch größeren Bekanntheitsgrad.

In ihrer Kindheit erhielt die Hamburgerin Gesangs- und Musikunterricht. Es kam also nicht von ungefähr, dass sie 2019 ihr erstes Album veröffentlichte. Supersize landete auf Anhieb auf Platz eins.

Ihre Vorarbeit in den sozialen Medien und die damit einhergehende große virtuelle Anhängerschaft verschaffte ihr einen derart guten Start in der Musikbranche, dass ihr 2019 ein Bambi in der Kategorie „Shooting Star“ verliehen wurde. Der Preis würdige ihr „Gespür für Inhalte, die junge Leute begeistern“.[9]

Optisch fällt sie durch viel Make-Up und extravagante Kleidung auf; ihre Songtexte drehen sich um viel Geld und ihren Status als Frau in der männerdominierten Rapwelt.

„(…)
Yves-Tasche schwanger, Portemonnaie fett
Alles supersize wie der G6
Sprichst du grad nicht über Cash, falsche Frequenz
Sperr' deine ganze Straße, nur für meine Präsenz
Ich brauch' deinen Schein nicht, solange meine bunt sind (Cash)
Swarovski-Unterwäsche – Mann, die Pussy funkelt
Zwei Container kommen mit Lila jede Stunde
Alles nur Papier, ich schmeiß' die Scheiße auf euch Hunde
Was für Gage? Sie bezahlen mich dafür, dass ich atme
Hundert schwarze Karten in der Tasche von Versace
Nägel passen farblich zu dem babypinken Wagen
Flieg' im Zeppelin nach Bali, Mann, was für Privatjet?
Stunde Schlaf, wache auf, Make-up sitzt
Kurz frühstücken oben im Ritz
Dann ins Studio, mach' kurz ma' 'n Hit
Ansonsten geb' ich Geld aus, and that's it (Ice)

Ganz egal, ob Euro, Yen oder Dollar-Sign
Sie sagen, »Time is money«, und ich hab' unendlich Zeit
Mein bester Freund ist Geld, Money-Bags sind die Vibes
Ja, ich hab', was ihnen gefällt
Bitch, ich mach' Money
(…)“

Shirin David: „Ice“
Songwriter: Cecil Carlos Remmler, Chima Ede, Marek Pompetzki, Paul NZA, Shirin David
[Songtext: Universal Music Publishing Group, BMG Rights Management]

Celo & Abdi

Label: 385idéal, Azzlackz

Das Rapperduo aus Frankfurt lernte sich bei der Arbeit im Callcenter kennen. Zuvor schrieben beide eigene Texte und rappten privat; Abdi, mit bürgerlichem Namen Erol Huseinćehaj, trat auch bei Rapbattles auf. Abderrahim el Ommali alias Celo und Abdi begannen, zusammen Musik zu machen und gründeten ihr eigenes Label 385idéal. 2010 veröffentlichten sie ihr erstes Mixtape Mietwagentape, das nur über das Internet verfügbar war. Nach der erfolgreichen Veröffentlichung wurden Celo und Abdi bei Haftbefehls Label Azzlackz unter Vertrag genommen, womit ihre Karriere richtig startete: Es folgten drei weitere Alben, von denen eins auf Platz drei der Charts einstieg.

Das Duo muss sich immer wieder Vorwürfen des Antisemitismus stellen, seit das Album Hinterhofjargon mit der Abkürzung „HJ“ beworben wurde. Auch frauenfeindliche Textauszüge finden sich immer wieder; es geht um Geld, Drogen, ein Leben in Luxus, Gewalt, Kriminalität und Konflikte mit der Polizei.

Mit der Textzeile „Auf die Frage, ob ich Deutscher bin, kann ich in jedem Fall sagen, dass ich gerne in Deutschland bin“ („Diaspora“) provozierten Celo und Abdi einen Diskurs über Deutsche und das Deutschsein. Mit ihren bosnischen und marokkanischen Wurzeln sprechen sie über ihre Position im Land und rechtfertigen derartige Äußerungen damit, dass sie eben nicht als Deutsche betrachtet werden und das auch nicht wollen.[10]

„Thema Frau'n, hör mir bloß auf
Es ist keine Wissenschaft, sie zu durchschau'n
So sieht's aus, machen wir uns nix vor
Ich will dich zusammen mit meinem Cousin bohr'n
Komm schon, tu's für mich, mein Schatz
Ich weiß, dass sie heiß ist und nicht Nein sagt
Dafür darfst du vorne sitzen
Sie steigt ein mit ei'm Smile, setzt Cousin hinten
Blondierte Haare und Zähne gebleacht
Aus Prinzip fährt sie nur im AMG und in Jeeps
Mit OGs in die Suite, After Hour
Ohne Koks wird der Teufel im Prada sauer
Auf WC, telefoniert mit Jose
Sie sagt, hast du JFC, sie sagt, scheiß auf AMG
Sie bläst dir eins, sogar wenn du reitest auf Kamel
Kokain ist für sie das einzigste, was zählt
An alle Frauen
Der Sorte Bitch
Es ist kein Geheimnis, dass ihr heimlich Arsch gebt
Also macht nicht auf Scheinheilig
(…)“

Celo & Abdi: „Frauen“
Songwriter: Abderrahim El Ommali, Erol Huseincehajic, Ewa Mueller, Hamid Chizari
[Songtext: Sony/ATV Music Publishing LLC]

KC Rebell

Label: Wolfpack Entertainment, Banger Musik, Rebell Army

Der Essener Rapper startete seine Karriere im Duo SAW mit dem Rapper PA Sports, mit dem zusammen er einige Lieder veröffentlichte. Von 2006 bis 2011 machte das Rapperduo gemeinsam Musik, bis KC Rebell sich schließlich allein probieren wollte. Die ersten beiden Alben, die er veröffentlichte, brachten ihn schließlich zu Farid Bangs Label Banger Musik. 2014 war er mit einigen Rappern des Labels auf Tour und vergrößerte dadurch seinen Bekanntheitsgrad. Sein nächstes Album Rebellution erreichte Platz eins. Es folgten weitere erfolgreiche Singles und Alben, bis er nach einigen Jahren das Label verließ und sein eigenes, Rebell Army, gründete.

KC Rebell sorgte durch jahrelange öffentliche Differenzen mit dem Rapper Xatar für Schlagzeilen und fällt auch ansonsten durch seine anstößigen Texte auf, in denen Frauen objektiviert und das Gangsta-Leben gefeiert werden. Das Video zum Lied „Anhörung“ zum Beispiel wurde in einem Landgericht gedreht – überflüssig zu erwähnen, wie die Justiz in diesem Video wegkommt.[11]

„(…)
Die ganzen Rapper sind im Reallife nett
Doch im Hintergrund dann Welle schieben
Wenn man sie trifft, wollen sie wie die blinde Kuh Verstecken spielen
Und wollen wirklich diese Witzfiguren echten Beef
Steck ich mein' Schwanz in deren Missgeburten Familys
Dann siehst du, wie man »Klingelsturm« bei Rappern spielt
Tür auf, Flammenwerfer - Hindenburger Zeppelin
Zur Seite, wenn auf deiner linken Spur der Benzer zieht
Salutier', wenn du auf der linken Tour den Rebell siehst
Salutier' still, stramm vor dem Leutnant
KC Rebell spuckt Flammen über Deutschland
Spurte, wenn du uns in der Hood siehst,  »Brrr« Uzi, Schniedelwutzi
RAF macht »Bang, Bang, Boogie« mit deiner Mutti
Nehm' dir die Gesundheit, gebe dir nen Pfund rein
Hack dir den Kopf ab, wickel ihn ein
Und pack' ihn in Koffer, ab nach Kambodscha
Cash, Nutten, Fame, langsam wird es viel zu viel
Egal, ich leb auf großem Fuß
(…)“

KC Rebell: „Größenwahn“
Songwriter: Hueseyin Koeksecen, Joshua Allery, Raphael Ragucci
[Songtext: Warner Chappell Music, Inc]

Gzuz – 187 Straßenbande

Label: 187 Straßenbande, Universal

Der in Hamburg aufgewachsene Kristoffer Klauß kam schon früh mit Drogen in Kontakt und fand, wie so viele Rapper, einen Ausweg in der Hip-Hop-Szene. Mit achtzehn Jahren trat er der neu gegründeten 187-Straßenbande bei. Während Gzuz eine dreijährige Haftstrafe absaß, spielte die Band eine Free Gzuz-Tour, die viel Werbung für die Gruppe machte. Nach der Haft startete Gzuz‘ Karriere richtig, als er mit seinem Bandkollegen Bonez MC ein gemeinsames Album aufnahm: High & Hungrig landete auf Platz neun und machte ihnen einen Namen. Ein Jahr später veröffentlichte Gzuz sein erstes Soloalbum, womit er Platz zwei erreichte. Das zweite Album mit Bonez MCschaffte es an die Chartspitze, so wie seine beiden weiteren Soloalben.

Der Rapper ist nicht nur für seine musikalischen Erfolge bekannt, sondern auch für diverse Konflikte mit dem Gesetz. Durch die Zeit, die er im Gefängnis verbracht hat, kann er „authentisch“ von diesen Erfahrungen sprechen und hebt sich so von einigen anderen Rapper*innen ab.[12] Seine Lieder drehen sich um Waffen, Gewalt, Geld und den Aufstieg in der Gesellschaft. Das Gefängnis und die Polizei sind Motive, die immer wieder auftauchen, sodass seine Texte fast schon biografische Züge enthalten.

Die 187-Straßenbande ist eine Hamburger Hip-Hop-Gruppe, die mehrere EPs gemeinsam veröffentlichte und vor allem für die Mitglieder Gzuz und Bonez MC Erfolg einspielte. Die Gruppe fällt immer wieder durch Straftaten auf (hauptsächlich Körperverletzung und Missbrauch des Waffen- und Betäubungsmittelgesetzes) und unterhält doch eine extrem breite Fangemeinschaft.

„(…)
Sie fragen: »Gzuz, warum bist du nur so?
Warum gibst du dir die Kante, warum bist du auf Koks?
Warum dies? Warum das? Warum für keinen Interesse?«
Und ich denk' mir nur, warum hältst du nicht einfach die Fresse?
Ich ging schlafen im Bau und ich träumte von Geld
Ein Album später wach' ich auf in einem neuen CL
Was ist passiert? Ja, ich hab' paar Strafen kassiert
Man könnte sagen: Fick mit mir, du hast die Straße in dir
Ich bin am Halluzinieren
Also sag mir, warum argumentieren?
Sie sagen: »Gzuz, nie den Faden verlieren!«
Doch ich tue nicht mal so, als ob mich das interessiert
Obacht, ne. Der ist hochentzündlich, der Typ
»Guten Tag.« »Habt ihr mich endlich, ja?«
»Die Polizei. Ich hätt' gern einmal Führerschein, Fahrzeugschein, Ausweis gesehen.«
»Er soll Kamera ausmachen! Hurensohn! Hurensohn bist du!«
(…)“

Gzuz: „Warum“
Songwriter: Kristoffer Jonas Klauß, Josef Valenzuela, Tim Wilke, David Kraft, Raphael Ragucci, Jakob Krueger
[Songtext: BMG Rights Management]

Capital Bra

Label: Team Kuku, Ersguterjunge, Bra Musik

Capital Bra, mit bürgerlichem Namen Vladislav Balovatsky, zog im Alter von sieben Jahren nach Deutschland und wuchs in Berlin auf. Nach einigen kleinkriminellen Jugendstrafen verließ er nach der neunten Klasse die Schule und widmete sich dem Rap. In der Hip-Hop-Veranstaltungsreihe Rap am Mittwoch wurde er schnell bekannt und beliebt und veröffentlichte zwei Jahre später sein erstes Album. Mit dem zweiten Album feierte er große Erfolge: Platz zwei der deutschen Charts und in Österreich sogar Platz eins. Die nächsten Alben waren ähnlich erfolgreich. Der Rapper wechselte von seinem eigens gegründeten Label Team Kuku zu Bushidos Ersguterjunge, das er jedoch ein Jahr später wieder verließ und ein weiteres eigenes Label gründete: Bra Musik.

Capital Bra ist derzeit der erfolgreichste Musiker Deutschlands. Zwölf Lieder erreichten Platz eins, womit er öfter die Chartspitze erreichte als die Beatles.

In seinen Liedern rappt er über das Leben auf der Straße, über Autos und Frauen, über Geld und Drogen und darüber, was für Erfahrungen er in seiner Kindheit in der Ukraine und der Jugend im Berliner Untergrund gemacht hat. Im Gegensatz zu anderen Rapper*innen gibt es bei ihm kaum Gewaltverherrlichung und dafür mehr Eigenlob. Der Musikstil ist teilweise schon dem Pop zuzuschreiben, gespickt mit russischen Begriffen und viel „Bratan“.

 „(…)
 Hunderttausend Cash, Bratan, ich hab's bei
 Capital ist fresh und der Preis ist scheißegal
 Gott steht über dem Gesetz, er lässt euch keine Wahl
 Alles hat seinen Preis und am Ende müsst ihr zahlen (ja)
 Sie bilden sich ein, sie wüssten, wie es wäre, ich zu sein
 Doch ich zieh' an ihnen vorbei mit Lichtgeschwindigkeit
 Mit Capital im Benzer drin, rrah
 Hier geht es nicht ums Geld, wir verbrennen diesen Benjamin
 Ich bin nicht perfekt, doch wurde gut erzogen
 Teil dein Brot mit Brüdern, nie mit einem Hurensohn
 Ich weiß ganz genau, wer meine Feinde sind, ficke jeden einzelnen
 Am Freitag den 13. (rrah)
 Drogentest, Blutabnahme, Puta Madre
 Wo wart ihr, als ich Hunger hatte?
 Zahle Taş und Chivas mit MasterCard und Visa
 Hol' passend zu mein Herz ein Paar rabenschwarze Sneaker (rrah)
 (…)“ 

Capital Bra: „100k Cash“
Songwriter: Vladislav Balovatsky, Hussein Akkouche, Konstantin Scherer,
Konstantinus Tzikas, Roschan Salimi Dafsari, Vincent Stein
[Songtext: BMG Rights Management]

1. last.fm: Biografie von Sido, Version 32, bearbeitet am 21. Juli 2013, https://www.last.fm/de/music/Sido/+wiki (abgerufen am 30.04.2020).

2. Janisch, Wolfgang: Der Rapper Bushido – Pöbeln als Geschäftsmodell, Süddeutsche Zeitung vom 30.10.2019, https://www.sueddeutsche.de/kultur/bushido-indizierung-prozess-rap-1.4660456 (abgerufen am 30.04.2020).

3. Seeling, Björn: Bushido droht Politikern mit Gewalt und Tod, Tagesspiegel Berlin vom 12.07.2013, https://www.tagesspiegel.de/berlin/hass-lied-bushido-droht-politikern-mit-gewalt-und-tod/8491908.html (abgerufen am 30.04.2020).

4. Gerhardt, Daniel: Viel Brunftgebrüll, Zeit Online vom 04.03.2020, https://www.zeit.de/kultur/musik/2020-03/fler-deutschrap-sexismus-gewalt-kommentar (abgerufen am 30.04.2020).

5. Biermann, Til: Deutscher Rap und das Spiel mit dem Hass auf Juden, WELT.de vom 02.05.2020, https://www.welt.de/kultur/pop/article115793684/Deutscher-Rap-und-das-Spiel-mit-dem-Hass-auf-Juden.html (abgerufen am 30.04.2020).

6. Unterlassungserklärung. Farid Bang gibt im Streit mit Alice Weidel bei, FAZ vom 08.06.2018, https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/skandal-rapper-farid-bang-gibt-im-streit-mit-alice-weidel-bei-15629284.html (abgerufen am 30.04.2020).

7. „0815“, geschrieben von Farid Bang und Kollegah.

8. Sind Rapper bessere Texter, wenn sie einen größeren Wortschatz haben?, in: br.de, Wer hat den größten Wortschatz?, http://story.br.de/rapwortschatz/#/chapter/4/page/3 (abgerufen am 30.04.2020).

9. ARD: BAMBI 2019 / Kategorie Shooting Star, https://www.mdr.de/bambi/bambi-shootingstar-shirin-david-100.html (abgerufen am 30.04.2020).

10. Toprag, Cigdem: Wenn du auf der Straße hochdeutsch redest, kriegst du aufs Maul, Zeit Online vom 24.10.2017, https://www.zeit.de/kultur/musik/2017-10/celo-abdi-diaspora-rap/komplettansicht (abgerufen am 30.04.2020).

11. KC Rebell blamiert Gericht: Rapper-Video empört NRW-Ministerauf, RP-online vom 12.04.2013, https://rp-online.de/panorama/deutschland/rapper-video-empoert-nrw-minister_aid-15720859 (abgerufen am 30.04.2020).

12. „187 Strassenbande“: Rapper Gzuz – zwischen Knast und Karriere, auf tonight NEWS vom 25.04.2019, https://www.tonight.de/musik/187-strassenbande-rapper-gzuz-zwischen-knast-und-karriere_57927.html (abgerufen am 30.04.2020).

Zusammengestellt von

Lea Gangloff hat Germanistik und Anglistik studiert und ist nun im Master für Literatur und Medien. Durch ein Praktikum bei der FSF orientiert sie sich weg von der Literatur und hin zu den Medien, um so die Weiten der Fernsehwelt kennenzulernen.

[Bild: privat]